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Jetzt ist es allerhöchste Zeit den Garten winterfest zu machen. Mit einigen Tipps können Sie die Ruhezeit von der Gartenarbeit in den Monaten danach entspannt genießen.

Blumenzwiebeln, Bäume und Sträucher

Damit im Frühjahr alles wieder schön blüht und wächst, müssen jetzt die Blumenzwiebeln der Frühblüher eingegraben werden. Schneeglöckchen, Narzissen, Tulpen und auch Knoblauch müssen bis zum ersten Frost in die Erde gesetzt werden. Damit Wühlmäuse die Blumenzwiebeln nicht verschleppen, können diese in kleinen Plastikkörbchen vergraben werden. Frostempfindliche Blumenzwiebeln, wie zum Beispiel Gladiolen oder Dahlien, müssen dagegen ausgegraben werden und an einem dunklen, kühlen Platz überwintert werden.

Bäume und Sträucher können jetzt zurückgeschnitten werden, wenn sie ihr Laub schon abgeworfen haben. . Rosen werden nur leicht zurückgeschnitten. Der richtige Rosenschnitt erfolgt im Frühjahr.

Beete, Kübelpflanzen und Stauden

Zur Rasenpflege im Herbst gehört es, das Laub zusammen zu rechen. Auf Beeten sollte es dagegen liegen bleiben. Es dient als natürlicher Frostschutz und erzeugt wertvollen Humus bei der Verrottung. Igel und andere Kleinlebewesen freuen sich über ein laubiges Winterquartier. Frostempfindliche Kübel- und Zitruspflanzen sowie Palmen gehören jetzt ins Haus. Vergessen Sie nicht, das Erdreich immer wieder zu befeuchten. Entfernen Sie verwelkte Stauden. Einige Stauden brauchen zudem einen Frostschutz aus Stroh oder Reisig.

Wasserbehälter, Obstbäume und Umgraben

Wasserbehälter und Springbrunnen sowie alle Leitungen müssen von Wasserresten entleert werden. Zusätzlich brauchen die Wasseruhren einen Frostschutz. Obstbäume und Gehölze können jetzt noch gepflanzt werden. Sie werden mit Leimringen vor Insekten geschützt. Die Erde von Gemüsebetten wird umgegraben oder mit einer Mulchschicht versehen. Durch das Umgraben gelangen viele Schneckeneier an die Oberfläche und erfrieren. Wo viele Schnecken sind, sollte auf das Mulchen verzichtet werden.

Der Rasen sollte im November gekalkt werden. Damit wird der Moosbildung entgegen gewirkt. Dünger braucht der Rasen jetzt nicht. Unkräuter können zu jeder Zeit aus der Rasenfläche entfernt werden. Wer möchte, kann seinem Rasen mit gesiebten Kompost verwöhnen.