Seite auswählen

Die Kürbisse gehören wie die Gurken, die Zucchini und die Melonen zur Familie der Kürbisgewächse. Ursprünglich stammen sie aus Mittelamerika, fanden jedoch durch die Eroberer eine weltweite Verbreitung. Lange waren sie in Vergessenheit geraten, erleben aber zur Zeit wieder eine Renaissance in der Küche. Viele verschiedene Arten und Sorten in verschiedenen Farben und Formen werden angeboten. Am bekanntesten bei uns ist der Riesenkürbis, der vor allem im privaten Garten angebaut wird. Andere Sorten wie Hokkaido, Early Butternut, Muscat de Provence oder Sweet Dumpling tauchen mehr und mehr im Angebot der Hofläden, auf Wochenmärkten, im Bioladen und in Gemüsefachgeschäften auf. Sie sehen nicht nur gut aus, sondern lassen sich auch auf schmackhafte Art und Weise zubereiten.

Fast alle Kürbisarten können mit der Schale gegessen werden! Verwendbar sind neben dem meist mehr oder weniger gelben Fleisch auch die Kerne (getrocknet) und die Blüten. Letztere können sogar gefüllt oder frittiert werden.

Kürbisse enthalten extrem viel Beta – Carotin, welches u.a. die Abwehrkräfte stärkt und die Tumorentwicklung hemmt. Dazu kommen noch die Vitamine E und C, sowie vier B – Vitamine. Sie haben ein ausgesprochen günstiges Natrium – Kalium – Verhältnis und verfügen über beachtliche Mengen an Mineralien und Kieselsäure.

Durch ihren hohen Basenüberschuss wirken sie stuhlregulierend, hautreinigend und blutdrucksenkend. Für Nierenkranke sind sie geeignet als Diätspeise, da sie mild entwässern. In der Naturheilkunde werden Kürbiskerne bei Prostata- und Blasenleiden empfohlen.

Kürbiszeit ist bei uns von Juli bis Januar. In kühlen und trockenen Räumen (ca. 5 ° C) sind sie bis zu 3 Monaten lagerfähig.

Kürbissuppe

Zutaten für 4 Personen:

500 g Hokkaido Kürbis
500 g Butternut Kürbis
mindestens 2 l Gemüsebrühe
250 g Hirse
80 g Gorgonzola
½ Becher süße Sahne
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Muskatnuss
½ Bund Petersilie
Pro Person etwa 1880 kJ / 450 kcal

Zubereitung:

Die Kürbisse gut waschen, vierteln und die Kerne entfernen. Nicht schälen. Die Kürbisviertel würfeln und in einem großen Topf mit der Gemüsebrühe aufgießen, zum Kochen bringen und die Hirse dazugeben. Mit Pfeffer und Muskatnuss würzen. Das Ganze köcheln lassen bis die Kürbisse weich und die Hirse gut gequollen ist. Nach Bedarf noch Wasser nachgießen, damit die Suppe nicht zu dick wird. Zum Schluss den Gorgonzola, die süße Sahne und die frisch gepresste Knoblauchzehe dazugeben. Alles mit einem Pürrierstab pürrieren. Dann salzen und vor dem Servieren die Petersilie darüber streuen.

Rezeptidee – Gefüllte Tomaten